Noch Anfang der 70er-Jahre gab es für Kampfsportler unterschiedlicher Stilrichtungen praktisch keine Möglichkeit, sich in einem sportlichen Wettkampf zu messen. Die Unterschiede waren einfach zu groß.
Das änderte sich Anfang der 70er Jahre. Inspiriert durch Bruce Lee, entwickelte der in Washington lebende Koreaner Jhoon Rhee, eine spezielle Schutzausrüstung für Hände und Füße. Das Safe-T-Equipment.
1974 wurden dann in Long Beach (USA) die ersten Profiweltmeisterschaften im Vollkontakt ausgetragen. Als Veranstalter zeichnete Mike Anderson, der spätere Präsident des Amateurverbandes WAKO, und eigentliche Begründer des heutigen Kickboxens.
1977 gründete Georg F. Brückner in Deutschland die „World All-Style Karate Association“ kurz WAKO genannt (Das Kickboxen wurde damals auch noch als Sport- oder Kontakt-Karate bezeichnet). 1978 organisierte Brückner die erste Weltmeisterschaft in Deutschland. 1979 folgte die zweite in den USA. Die Europäer waren damals absolut chancenlos gegen die US-Amerikaner, was sich im Laufe der Jahre jedoch änderte.
1982 wurde die inhaltliche Bedeutung des Kürzels WAKO geändert. Die neue Bezeichnung lautete nun “World All-Style Kickboxing Organisation”. Diese Sportart wurde nun endgültig mit Kickboxen bezeichnet, da sie mit dem traditionellen Karate nicht viel gemein hat. Das heutige Kickboxen unterscheidet man nach drei unterschiedlichen Kampfarten:
- Semikontakt
- Leichtkontakt
- Vollkontakt
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