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KF-Gaisburg - Kampfsport - Kampfkunst
 

Traditionelles Taekwondo - Wettkampfsport - Selbstverteidigung
Hohe Beintechniken, gedreht, gesprungen, oder auch gedreht-gesprungen sind das Markenzeichen des Taekwondo. Aber auch Fauststöße und Blocktechniken spielen eine große Rolle. Dabei handelt es sich bei TKD um eine noch  relativ junge Kampfkunst/Kampfsportart. In der heutigen Form, durch Choi-Hong-hi in den 1960er Jahren entwickelt, hat sich diese Kampfsportart in kurzer Zeit in der ganzen Welt etabliert. Dabei haben sich auch verschiedene Stilrichtungen entwickelt, wobei die Grundtechniken jedoch nach wie vor dieselben sind. Wichtige Impulse für den traditionellen Bereich sind mit großer Sicherheit vom Shotokan Karate wie auch, in geringerem Umfang, vom Taekkyon (Koreanische Kampfkunst, nachweisbar ab dem 1800 Jahrhundert) ausgegangen. Choi Hong-hi hat laut eigener Aussage Karate und Taekkyon gelernt.  Die verschiedenen Stilrichtungen im Taekwondo spiegeln sich am deutlichsten in den verschiedenen Formen- und Sparring-Stilen wieder. Die ursprüngliche Formenschule „Hyong“, von Choi Hong Hi entwickelt, wird auch bei uns praktiziert. Im Sparring-Bereich kämpfen  wir im KTAE-Kontakt, Kickboxen, aber auch der Olympische Sparring-Stil wird bei uns trainiert. Offenheit gegenüber allen Taekwondo-Stilrichtungen (Formen/Sparring-Stile) ist eine Grundsatzeinstellung unserer Schule, sowie unseres Verbandes. Das Taekwondo in seiner Gesamtheit, ist eine sehr vielschichtige Kampfsportart. Fünf Grundbestandteile bilden das Gerüst dieser Kampfkunst. Dies sind: Grundschule, Formenschule, Selbstverteidigung, Bruchtest, sowie Abgesprochener Kampf/Freikampf (Sparring). Im Wettkampfbereich werden in der Regel die Teilbereiche Formen, Bruchtest und natürlich der Sparringbereich trainiert. Auf den Bereich Selbstverteidigung wird bei uns ebenfalls viel Wert gelegt. Neben dem Beherrschen der Fallschule, werden auch sinnvoll einsetzbare Techniken aus den Bereichen Judo, Aikido, Ken-Jitsu und Ringen gelehrt. Taekwondo kann letztendlich von ca. 6 Jahren bis 80 Jahren+ betrieben werden. Aufgrund der Vielfalt, die diese Kampfsportart auszeichnet, findet man in jeder Alters- und Leistungs-Klasse seinen Platz. 

 
 

Wir über uns!
Die Sportschule "Kampfsport und Fitness Gaisburg" wurde im Jahr 1996 in Stuttgart gegründet. Unser Ziel war und ist es, Taekwondo an Menschen weiterzugeben, die vom Kampfsport begeistert und fasziniert sind. Der Großteil unserer Schüler ist schon seit mehreren Jahren bei uns und bereits 15 ehemalige Weißgurte haben nach jahrelangem harten Training ihre Prüfung zum 1., 2. und 3. Dan abgelegt. Wir sind nur eine kleine Sportschule und kennen daher jeden unserer SchülerInnen persönlich sehr gut. Daher herrscht auch innerhalb der einzelnen Gruppen ein sehr gutes Klima.

 
  Das Training
Das Training ist jeweils in eine Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Gruppe aufgeteilt. Die Trainingseinheiten werden von Dan-Trägerinnen/Dan-Trägern geleitet, auch im Kinder- und Jugend-Bereich. Jede(r) Trainerin/Trainer besitzt eine vom Verband vergebene Trainerlizenz. Die einzelnen Gruppen sind nach Altersklassen unterteilt. Kinder 6 Jahre bis 11 Jahre, Jugend 12 Jahre bis 15 Jahre, Erwachsene ab 16 Jahre.
Diese Einteilungen sind selbstverständlich nicht absolut festgeschrieben. Es kommt durchaus vor, dass Jugendliche, auch mit 14 oder 15 Jahren, wenn sie körperlich und technisch dazu in der Lage sind, bei den Erwachsenen trainieren. Aber auch dann gilt bei uns die Regel: Jugendliche sind keine kleinen Erwachsenen. Auch wenn sie scheinbar mit diesen mithalten können, müssen bestimmte Regeln eingehalten werden.
 
  Das Kinder- und Jugendtraining
Besondere Beachtung findet bei uns das Kinder- und Jugendtraining. Der früheste sinnvolle Einstieg ins Taekwondo (dies gilt für den Kampfsport im Allgemeinen) kann unserer Meinung nach mit 6 Jahren stattfinden. Die motorischen Fähigkeiten sind in der Regel vorher nicht vorhanden. Doch auch hier gibt es keine Regel ohne die berühmte Ausnahme. Wir haben auch schon 5-jährige Kinder erlebt, die sehr gut mithalten konnten. Daher findet hier bei uns auch grundsätzlich ein ausgiebiges Probetraining statt (2 bis 3 Trainingseinheiten). Sind die Kinder noch nicht soweit, wird der Einstieg einfach ein halbes Jahr nach hinten verschoben. Diese Entscheidung ist zwar des öfteren mit Tränen vebunden, aber im Interesse des Kindes notwendig. Für den Kinder- und Jugendbereich sind zwei Trainerinnen (2. Dan/3. Dan) mit pädagogischer Ausbildung verantwortlich.
 
 

Gürtel-Prüfungen - Meisterschaften/Wettkämpfe
Die Prüfungen vom 9. bis zum 1. Kup werden von lizenzierten Prüfern innerhalb der Sportschule abgenommen. Dan-Prüfungen werden von unserem Verband ETF organisiert und abgenommen. Seit 1998 nehmen wir regelmäßig mit Erfolg an regionalen, nationalen, sowie internationalen Wettkämpfen in Taekwondo und Kickboxen teil. Im Kinder, Jugend und Erwachsenen-Bereich sind seither mehrere Regionale, sowie Deutsche Meisterinnen und Meister hervorgegangen (Technik-Wettbewerbe, Sparring-Wettbewerbe). Auch im internationalen Vergleich konnten wir erste, zweite und dritte Plätze verbuchen. Wichtiger als diese Erfolge ist uns aber, daß sich unsere Schüler - egal welchen Alters und welcher Leistungsklasse - bei uns wohlfühlen und im Kampfsport eine sportliche und vielleicht sogar persönliche Erfüllung finden.

 
 

Unser Verband
Im Jahr 2009 haben wir uns der ETF (Euro Taekwondo Federation) angeschlossen. Und dies hat einen guten Grund. In der ETF werden grundsätzlich alle Taekwondo-Systeme respektiert und geübt. Ein gutes Beispiel hierfür sind die unterschiedlichen Formenschulen (Hyong, Poomsae, Tuls). Eine Bevorzugung einzelner Stilrichtungen, auch aus Fernost, soll dabei nicht akzeptiert werden. Toleranz gegenüber allen existierenden Taekwondo-Stilrichtungen und -Auffassungen ist deswegen eine der Grundlagen der ETF.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Tatsache, daß der Kampfsport und somit auch das Taekwondo, immer mehr zu einer reinen Geschäftemacherei verkommt. Es ist deprimierend, daß man sich seine DAN-Graduierung problemlos im Internet bestellen kann. Das ist für jeden ernsthaften Kampfsportler, der viel Zeit und Anstrengung für sein Training aufbringt eine absolute Beleidigung. Eine DAN-Graduierung muß man sich verdienen und dies über Jahre hinweg. Das ist man sich und seinen Schülern/Schülerinnen einfach schuldig. Innerhalb der ETF werden ehrliche Dan-Prüfungen mit absolut vernünftigen Gebühren abgehalten. Das Können der Dan-Anwärter/Anwärterinnen liegt auf einem angenehm hohen Niveau. Selbstverständlich gibt es auch andere Verbände die ehrlichen und sauberen Kampfsport möglich machen.

 

COMBURGSTRASSE 30, 70188 STUTTGART, TELEFON: 0711/48 53 02, FAX: 0711/48 53 02